digitale BildungSobald wir von digitaler Bildung sprechen, müssen wir erkennen, dass sich die Diskussion verändert hat. Es geht nicht mehr darum, die bestmögliche Technologie zur Verfügung zu stellen. Vielmehr geht es darum, wie Schüler und Lehrer diese Technologie bestmöglich nutzen können. 

Laut der Europäischen Kommission, welche an einer Strategie für eine einheitliche digitale Wirtschaft arbeitet, benötigen die Jüngsten für 90 Prozent der zukünftigen Arbeitsplätze digitale Fähigkeiten. Sind unsere Kinder auch bereit für einen solchen Arbeitsmarkt? Viele würden sagen: Nein. Studien belegen, dass 65 Prozent der Schüler später in Berufen arbeiten, die noch gar nicht existieren, aber nur 10 Prozent der Schulen gehen auf diese Anforderungen ein und gestalten ihr Unterrichtsangebot dementsprechend. Zwischen dem jetzigen Lehrplan und den entscheidenden Fähigkeiten in der Zukunft klafft eine Lücke. 

Kinder verbringen früh viel Zeit online

Die entscheidenden Personen bleiben dabei die Lehrer. Sie setzen Technologie im Klassenzimmer ein. Jedoch steigen die Anforderungen an das Lehrpersonal stetig und ohne entsprechendes Training kann niemand erwarten, dass sie von jetzt auf gleich zu „digitalen Helden“ werden. 

Eine aktuelle Childwise-Studie aus Großbritannien stellt das digitale Leben der Kinder dar. Laut Studie nutzen 6,3 Millionen fünf bis 16 -Jährige einen Computer, ein Notebook oder ein Tablet. Im Schnitt verbringen sie anderthalb Stunden am Tag online. In Südkorea, dem Land mit der größten Verbreitung von Hochgeschwindigkeits-Internetzugängen, gehen 93 Prozent der Kinder im Alter von drei bis neun Jahren für acht bis neun Stunden in der Woche online. In den USA bewegen sich sogar 25 Prozent der Dreijährigen täglich im Netz.

Im Fokus steht die Generation der „Digital Natives“

Um der Generation der „Digital Natives“ gerecht zu werden, nutzen Schulen zunehmend neue Technologien wie interaktive Whiteboards oder Tablets. In Singapur startete die Regierung eine ganze Reihe von Initiativen, um eine Brücke zwischen dem aktuellen Stand und dem zu schlagen, was Kinder wirklich brauchen. Die Initiativen greifen bereits sehr früh, zum Beispiel lernen Vorschulkinder wie sie Spielzeuge programmieren können, um „Hallo“ und „Auf Wiedersehen“ als Teil der „Sparkle-Tots Initiative“ zu sagen.

Um mit den Ansprüchen einer digitalen Welt mithalten zu können, brauchen unsere Kinder Vorbereitung und unsere Unterstützung. Das heißt zum Beispiel Cloud-basiertes Lernen. Schüler können sich von jedem Ort aus einloggen, auf ihre Daten zugreifen und mit ihren Lehrern Kontakt aufnehmen, um den besten Lernstil für jeden Einzelnen zu finden.

Geräte, die auf den neuesten Intel® Core™ i7 vPro™ Prozessoren basieren, decken ein breites Spektrum an digitalen Anforderungen für viele Altersstufen und Anwendungen ab. Zusätzlich punkten sie mit vergleichsweise geringen Kosten und einem hohen Maß an Sicherheit. Schüler können auch von zu Hause aus arbeiten und sich ihre Zeit frei einteilen. Lehrer können sich in diesen Stunden auf einen optimalen Lehrplan konzentrieren.  Programme wie Office 365 halten den Administrationsaufwand gering und der optimale Lehrplan bleibt im Fokus der Lehrer.

Unterstützung brauchen vor allem die „Unterstützer“ – unsere Lehrer

Unsere „Wunderwaffe“ um die digitale Transformation in der Bildung zu meistern? Unsere Lehrer. Dabei bleibt die Technologie der einfachste Part. Die Herausforderung liegt darin, sie bestmöglich zu nutzen. In einer globalen Umfrage von Kaltura bewerten 40 Prozent die digitalen Kompetenzen der Schüler als sehr gut. Jedoch sagten nur 23 Prozent der Befragten dasselbe über die Lehrer. Eine der Ursachen dafür liegt laut einem Bericht der NASUWT in ungenügende Trainings für Lehrer, die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) als Fach unterrichten. Der Bericht kam jedoch ebenfalls zu dem Schluss, dass Lehrer durchaus ihren Schwerpunkt auf die Dinge legen möchten, die unsere Kinder in einer digitalen Welt benötigen.

Neue Technologie im Klassenzimmer effizient zu nutzen bleibt immer eine Herausforderung, darüber entsteht erst gar keine Diskussion. Lehrer brauchen an dieser Stelle unsere Unterstützung. Nur so können wir die Technologie effizient im Klassenzimmer einsetzen und das Beste aus ihr herausholen – mit Wissen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
Im Gegenzug dazu können wir die jüngere Generation auf den digitalen Markt vorbereiten, in dem sie später arbeiten werden. Erst im Team tragen die richtigen Unterrichtsmethoden mit der besten Technologie dazu bei, unsere Schüler auf eine digitale Welt vorzubereiten.