Innere Biometrie: Handsensor

Die Antwort liegt eigentlich auf der Hand. Oder eher gesagt in der Hand.

Bei der biometrischen Identifikation soll im funktionierenden Idealfall jede registrierte Person anhand von biometrischen Merkmalen eindeutig identifiziert werden.

Innere Biometrie: HandvenenDen Unterschied hierbei macht der Faktor, welche Merkmale zur Identifikation genutzt werden. Verfahren, welche auch als innere biometrische Identifikation bezeichnet werden können, nutzen Eigenschaften, welche sich versteckt im Körper befinden und für niemanden von außen zugänglich sind. Hierzu zählt zum Beispiel die Handvenenstruktur unter der Haut. Mittels Nahinfrarotlicht ist es möglich, durch die Haut hindurch diese zu erkennen und sie als biometrisches Merkmal zu verwenden.

Die Genauigkeit, die man zudem über die Handvenenstruktur erreicht, liegt um ein vielfaches höher, als z.B. bei der Fläche einer Fingerkuppe und eignet sich zusätzlich dazu, evtl. auf weitere kostspielige Faktoren wie PIN, Passwort oder SmartCard zu verzichten. Und hier steckt das wesentliche Potential solcher Lösungen. Mit einer *„False Acceptance Rate“ von 1:10.000.000 ist die Handvenentechnologie auch eine der genauesten auf dem Markt. Sie brauchen also je nach Einsatzzweck und im Idealfall nur noch ihre Hand. So banal das klingt: Das Angenehme an der Hand ist, Sie können sie nicht vergessen oder verlieren.

Höchster Anspruch an Sicherheit

Äußere biometrische Merkmale bergen immer die Gefahr, kopiert und damit missbräuchlich verwendet zu werden (je nach Komplexität und Ausprägung der damit verbundenen Authentifizierungslösung). Der größte Vorteil der inneren Biometrie ist, dass sie Ihre Handvenenstruktur (bei der Benutzung mit Fujitsu PalmSecure™) nirgends als Klarbild hinterlassen. Die Aufnahme wird noch im Sensor verschlüsselt und in ein Vergleichsmuster (Hash) umgewandelt. Dadurch ist es unmöglich, ihr Handvenenmuster zu fälschen oder nachzumachen. Alle erstellten biometrischen Vergleichsmuster (Hashes) können auf Kundenwunsch zusätzlich individuell verschlüsselt werden, was zusätzliche Sicherheit schafft. Bei der Verwendung von innerer Biometrie wird zudem „echte“ Lebenderkennung durchgeführt: Der tatsächliche Blutfluss in den Adern und Venen wird erkannt und erst dann eine Identifikation durchführt.

Sicherheit trifft auf Bequemlichkeit

Im privaten Umfeld wollen wir heute einfach und schnell an Informationen kommen. Alle aktuellen Smartphones bieten biometrische Authentifizierung anstatt PIN an und die meisten von uns nutzen es genau aus diesen Gründen. Bei Business Anwendungen müssen Sie aber auf Technologien vertrauen, welche einen ähnlichen Komfort bieten, jedoch die höchstmögliche Sicherheit erreichen. Beim Handvenenscanner dauert der Scanvorgang keine Sekunde und kann entweder schwebend oder mit einer Handstütze durchgeführt werden. Sei es als Windows Login, Zutritt ins Gebäude oder als granulare Absicherung von SAP Transaktionen, die nachgelagerten Einsatzmöglichkeiten sind beinahe grenzenlos.

Heute schon kommt die innere Biometrie z.B. in der Groupama Arena bei jedem Fußballspiel erfolgreich zum Einsatz und das seit über 3 Jahren.

Welche Erfahrungen haben Sie in ihrem Unternehmen mit Biometrie gemacht? Glauben Sie, dass Biometrie in Ihrem Hause Dinge „einfacher“ machen könnte?

*FAR = False Acceptance Rate (Gibt statistisch an, bei wie vielen Scanvorgängen evtl. eine Falschzuweisung stattfinden könnte)