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Um zu erkennen was für eine wichtige Rolle IT sowohl in unserem Berufsleben als auch im Privatleben mittlerweile spielt, müssen wir uns nur unseren Alltag einmal genauer anschauen. Daten bilden die Grundlage für unsere Entscheidungen. Was wir tun, tun wir in vielen Fällen online. Beinahe jeden Tag schauen wir einmal oder mehrmals in sozialen Netzwerken vorbei, wir schreiben E-Mails und teilen viele Momente in der digitalen Welt. Wenn wir etwas nicht wissen, fragen wir das Netz. Um bei all diesen Verknüpfungen nicht den Überblick zu verlieren, brauchen wir einen festen Punkt. Eine Zentrale, zugänglich für alle Projektpartner, übersichtlich, sicher und jederzeit verfügbar. 

Vor dieser Herausforderung stehen auch Bund, Länder und Kommunen. Gerade in der Öffentlichen Verwaltung spielt die IT eine besondere Rolle. Sie lässt sich in keinem Prozess mehr wegdenken. Dabei stehen eine koordinierte IT-Steuerung und die IT-Konsolidierung weit oben auf der Agenda der Öffentlichen Auftraggeber. Mit einer Podiumsdiskussion und einer Breakout Session widmet sich die Jahreskonferenz Digitale Verwaltung diesen wichtigen Themen. 

Abstimmung und Koordinierung wesentlich

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Eine gemeinsame IT-Steuerung von Bund, Ländern und Kommunen schlägt sich bereits heute in vielen Projekten nieder. Beispielsweise hat der IT-Planungsrat wesentliche Aufgaben übernommen und wichtige Maßnahmen angestoßen und umgesetzt. Dazu gehören beispielsweise das „Digitale Asylverfahren“, das „Nationale Waffenregister“ und das „GovData-Portal Deutschland“. Aktuell wird ein Koordinierungsprojekt angestoßen, um einen gemeinsamen Portalverbund zu schaffen.

Allerdings ist noch ein weiter Weg zu gehen und es gibt viele offene Fragen: Was kam in der Praxis an, was hat sich bewährt? Welche Ziele für eine gemeinsame IT-Steuerung lassen sich als realistisch einstufen? Welche Hindernisse stehen dieser Steuerung entgegen? Unter anderem diese Fragen möchten wir auf der Jahreskonferenz Digitale Verwaltung diskutieren. Die Podiumsdiskussion am 14. Februar im Überblick:

„Die Kräfte von Bund, Ländern und Kommunen stärker bündeln? Chancen und Perspektiven einer gemeinsamen IT-Steuerung“

  • Sprecher: Dr. Johann Bizer, Chief Executive Officer (CEO) Dataport, Horst Flätgen, Unterabteilungsleiter, Bundesministerium der Finanzen, Christian Leinert, Präsident der IT Baden-Württemberg (BITBW), Andreas Kleinknecht, Fujitsu
  • Moderation: Jochen Michels, Head of Public Affairs, Fujitsu
  • Wann: 14. Februar um 14.00 Uhr
  • Wo: Titanic Chaussee Hotel Berlin

IT-Konsolidierung ist eine weitere zentrale Herausforderung

jahreskongress_ankuendigung_1Bund, Länder und Kommunen stehen nicht nur vor der Herausforderung der digitalen Zusammenarbeit. Seit Jahren bewegt sich die Öffentliche Verwaltung in einem wachsenden Spannungsfeld zwischen knappen Budgets, steigenden Anforderungen und dem demographischen Wandel. Immer mehr Daten fluten die Rechenzentren und immer mehr Aufgaben müssen mit einem immer engeren Budget bewältigt werden. Die Konsolidierung der IT-Strukturen kann einen wichtigen Beitrag leisten, um Kosten einzusparen sowie Qualität, Verfügbarkeit und Sicherheit von IT-Dienstleistungen zu verbessern. Auch das gilt für Bund, Länder und Kommunen gleichermaßen. Wie das gelingen kann, darum geht es in folgender Breakout Session:

„IT-Konsolidierung in Bund, Land und Kommune“

  • Sprecher: Ines Fiedler, Vorständin ITDZ Berlin, Dirk Möller, Head of Sales – Public Sector & Healthcare Deutschland, NetApp Deutschland GmbH
  • Moderation: Jochen Michels, Head of Public Affairs, Fujitsu
  • Wann: 14. Februar um 15.45 Uhr
  • Wo: Titanic Chaussee Hotel Berlin

Halten Sie mit uns einen Moment inne und betrachten Sie das Jetzt und Morgen auf der Jahreskonferenz Digitale Verwaltung 2017. Freuen Sie sich mit uns auf zwei spannende Tage – ganz im Zeichen der Zukunft.