Arnd Hansen - Geschäftsführer der Kartei der Not und des Ellinor-Holland-Hauses, Susanne Weinreich - Pädagogische Leiterin im Ellinor-Holland-Haus, Paul Flemming - Vertriebsleiter Südost Channel Sales Deutschland bei Fujitsu (v.l.n.r)

Arnd Hansen – Geschäftsführer der Kartei der Not und des Ellinor-Holland-Hauses, Susanne Weinreich – Pädagogische Leiterin im Ellinor-Holland-Haus, Paul Flemming – Vertriebsleiter Südost Channel Sales Deutschland bei Fujitsu (v.l.n.r)

Haben Sie schon einmal in einer tiefen Lebenskrise gesteckt? Manchen Menschen spielt das Schicksal übel mit und sie geraten unverschuldet in echte Notlagen. Jobverlust, schwere Krankheit oder das Verlieren der Wohnung können solche Krisen auslösen und bedingen sich manchmal sogar gegenseitig. In Schwaben bietet das Ellinor-Holland-Haus der Stiftung „Kartei der Not“ diesen Menschen schnelle und unbürokratische Hilfe an. Fujitsu engagiert sich von Beginn an für dieses tolle Projekt und unterstützt die Hilfe zur Selbsthilfe für Menschen in Not.

Das Ellinor-Holland-Haus: Gemeinsam neu starten

Das Ellinor-Holland-Haus ist ein Projekt der Stiftung Kartei der Not und bietet Wohnraum, Begegnungsstätte und vieles mehr für Menschen, die dringend Hilfe benötigen. Die Kartei der Not wurde vor über 50 Jahren von Ellinor Holland, der ehemaligen Herausgeberin der Augsburger Allgemeinen Zeitung, ins Leben gerufen und unterstützt seitdem Menschen im Verbreitungsgebiet der Augsburger Allgemeinen und des Allgäuer Zeitungsverlages mit seinen Heimatzeitungen. Mit dem Ellinor-Holland-Haus erfüllte die Stiftung den Wunsch der verstorbenen Gründerin nach einem Projekt, das Menschen über die Hilfe mit Spenden hinaus unbürokratisch und nachhaltig in Krisensituation unterstützt.

Im Ellinor-Holland-Haus gibt es über 28 günstige Wohnungen, einen Kindergarten, eine Kindertagesstätte, Sport- und Spielflächen und Gemeinschaftsräume. Die Bewohner sind bunt gemischt: Von alleinerziehenden Elternteilen mit ihren Kindern bis hin zu Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Behinderung. Jung und Alt, mit unterschiedlicher Herkunft, leben hier zusammen. Im Ellinor-Holland-Haus finden alle eine sichere Bleibe in schwierigen Zeiten und können Kraft tanken, um das Leben neu anzugehen.

Wer beispielsweise wegen einer Erkrankung seinen Job verloren hat und seine Wohnung nicht mehr halten kann, bekommt im Ellinor-Holland-Haus die Zeit, sich auf seine neue Lebenssituation einzustellen und einen alternativen Lebensentwurf zu entwickeln. Bei anderen Bewohnern ist der Partner plötzlich verstorben oder ein Kind schwer erkrankt. Auf ihrem Weg aus der Krise unterstützen sich die Bewohner gegenseitig mit ihren individuellen Kompetenzen. Eine ältere Bewohnerin kann einem jungen Geflüchteten zum Beispiel Nachhilfe in Deutsch anbieten, während er ihr mit ihren Computerproblemen hilft. Das Prinzip der Nachbarschaftshilfe funktioniert im Ellinor-Holland-Haus sehr gut und die Gemeinschafträume sind immer gut besucht.

Hilfe zur Selbsthilfe

Ein wichtiger Unterschied zu anderen Einrichtungen ist, dass die Bewohner im Ellinor-Holland-Haus selbstbestimmt in ihrer eigenen Wohnung auf Zeit leben. Es geht ja gerade darum, wieder zurück zu einem selbstständigen Leben zu finden und dabei unterstützt die Einrichtung seine Bewohner von Anfang an. Die Kindertagesstätte fördert die Kinder von Anfang an und ermöglicht den Eltern, sich um einen Job oder ihre berufliche Qualifizierung zu kümmern. Eine immer ansprechbare pädagogische Fachkraft unterstützt die Bewohner in allen Lebensbereichen, beispielsweise bei Behördenangelegenheiten, Schulden oder der Suche nach geeignetem Wohnraum. Außerdem finden Eltern hier Hilfe in Erziehungsfragen und die Kinder Ansprechpartner für ihre Sorgen. Die Wohnungen stehen den Bewohnern für jeweils bis zu 3 Jahren zur Verfügung. Zu Beginn geht es darum, nach schweren Schicksalsschlägen zur Ruhe zu kommen und sich neu aufzustellen. Später machen sich die Bewohner dann mit neuer Kraft und der Unterstützung des Ellinor-Holland-Hauses daran, sich ein neues Leben aufzubauen.

Fujitsu im Ellinor-Holland-Haus: Von Anfang an ein Herzensprojekt

Sie fragen sich, wie ein IT-Konzern Menschen in schweren Zeiten unterstützen kann? Schließlich sind wir weder Sozialarbeiter noch Psychologen. Ganz einfach: Wir unterstützen das Selbsthilfe-Prinzip des Ellinor-Holland-Hauses. Einerseits spendet Fujitsu IT in Form von modernem Equipment und kümmert sich um die Installationen vor Ort. Wir statteten zum Beispiel die Gemeinschaftsräume mit neuen PCs, Monitoren und Notebooks aus. Für Menschen, die sich nicht viel leisten können, ist dieser Zugang zu moderner IT eine wichtige Grundvoraussetzung, um wieder im Leben Fuß fassen zu können. Mit den Geräten können sie Bewerbungen schreiben, nach Stellen recherchieren oder mit Ämtern kommunizieren.

Andererseits haben wir bei Fujitsu eine Menge engagierter Mitarbeiter, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich im Ellinor-Holland-Haus einsetzen. Sehr beliebt sind beispielsweise kostenlose IT-Schulungen zu ganz unterschiedlichen Themen, die unsere Mitarbeiter dort nach Feierabend anbieten. Nicole Krebs und Florian Frimmel bieten den Kurs „PC-Basics: Was ist ein PC und wie nutzt man ihn?“ an. Besonders für ältere Bewohner oder Kinder aus bedürftigen Familien bieten diese Kurse die Chance, an zeitgemäßer Kommunikation teilzuhaben und grundlegende digitale Kompetenzen zu erwerben. 

Der Umgang mit dem PC gehört heute zum Alltagswissen. Deshalb bin ich sehr dankbar dafür, dass sich Fujitsu und seine Mitarbeiter auch persönlich engagieren, um unsere Bewohner im Ellinor-Holland-Haus in IT-Kompetenzen fit zu machen. Arnd Hansen, Geschäftsführer Kartei der Not und Ellinor-Holland-Haus

Ich selbst unterstütze Bewohner auf Jobsuche mit dem Kurs „Stellensuche im Internet“. Hier lernen Arbeitssuchende, wie sie das Internet effizient nutzen können, um passende Stellen für ihren weiteren Lebensweg zu finden. Auch Word und Excel Einführungskurse finden regelmäßig statt. 

Ob beim PC-Doktor, für Bewerbungen, bei der Internetrecherche oder beim Umgang mit sozialen Medien: Unsere Bewohner profitieren bei den PC-Workshops von Fujitsu in jedem Alter ganz enorm und sind sehr angetan von der gut verständlichen Vermittlung durch das Team der Mitarbeiter von Fujitsu. Susanne Weinreich, pädagogische Leiterin Ellinor-Holland-Haus

Haben Sie auch Lust bekommen, sich zu engagieren? Ich vermittele Ihnen gerne den Kontakt zur Stiftung und informiere Sie über aktuelle Projekte und Möglichkeiten, sich einzubringen. Wir suchen immer nach ehrenamtlichen Helfern. Die Kartei der Not und wir freuen uns über Ihre Anfrage.