Eines sollten wir nicht tun – bei schlechter Sicht einfach losmarschieren

Dr. Rolf WernerHead of Central Europe, Fujitsu, meinte damit ein Team von Bergsteigern, das hinauf zum Gipfel möchte –  doch für die Digitalisierung gilt diese Erkenntnis genauso. In seiner gestrigen Keynote auf dem Fujitsu Forum unternahm er eine aufregende Reise, bei der Bergsteigen viel mit der Digitalisierung gemeinsam hatte. Was tun wir bei schlechter Sicht? Was brauchen wir auf dem Weg und können wir den Gipfel auch allein bezwingen? Darauf und auf viele andere Fragen fand Dr. Rolf Werner eine klare und spannende Antwort.

Ohne Koordination geht in der Digitalisierung nichts

Nein, das können wir nicht – so viel stand für Dr. Rolf Werner von Anfang fest. Weder beim Bergsteigen noch in der IT erreichen wir im Alleingang etwas. Wir müssen uns auf unser Team verlassen, jederzeit und zu hundert Prozent. Ohne Teamwork bleiben uns sowohl die Digitalisierung als auch der Weg zum Gipfel verwehrt, egal wie gut wir uns vorbereiten. Genau wie beim Bergsteigen spielen auch bei der Digitalisierung viele einzelne Aspekte eine Rolle. Genauso wie das Sportlerteam seine Ausrüstung, so tragen wir ein ganzes Arsenal voller Cloud-Modelle mit uns herum. Der Trend geht zu einem gesunden Mix aus Eigenbetrieb und der Anbindung verschiedener Varianten.

Damit die Einzelanstrengungen zum gewünschten Ziel führen, müssen sie koordiniert werden – zum Beispiel von einem Teamleiter.  Dazu muss er wissen, wo er wen mit welcher Ausrüstung am besten einsetzen kann. Mit anderen Worten: wir müssen den Überblick behalten. Um Überblick geht es auch bei der Hamburg Port Authority: Zu koordinieren gibt es im Hamburger Hafen allein aufgrund seiner Größe eine ganze Menge. Mit 1.800 IT-Arbeitsplätzen und einem Anteil von satten 10 Prozent am gesamten Hamburger Stadtgebiet zählt der Elbhafen zu den Top 3 in ganz Europa. Spätestens wenn es daran geht, den Bestand des IT-Equipments aufzunehmen, steht der Administrator vor einer großen Herausforderung. In diesem Fall hilft eine App. Mit Hilfe von QR-Codes kann ein Smartphone die IT-Assets erfassen sowie Räume und Personen zuordnen. Dubletten und Stunden voller mühevoller Arbeit lassen sich somit sparen. 

In einer Notsituation bleibt zum Suchen einfach keine Zeit

Es ist in der Digitalisierung essentiell wichtig, jederzeit zu wissen, wo man sich befindet – und wo es hingehen soll. Das gilt auch fürs Bergsteigen: Auch hier muss die Ausrüstung im schlimmsten Fall blind benutzt werden können. Sollte der Bergsteiger in eine Notsituation kommen, bleibt zum Suchen einfach keine Zeit.

In vielen Branchen spielt Geschwindigkeit mittlerweile eine große Rolle. Dinge und Daten müssen schnell von A nach B gebracht werden; ein Kunde, der etwas Bestimmtes sucht, möchte seine Informationen sofort abrufen können. Auch in der Logistik und gerade im Zuge der Industrie 4.0 muss es vor allem schnell gehen. Um dieser Herausforderung zu begegnen, brauchen wir einen exakten Plan und eine funktionierende „Landkarte“. Wir als Unternehmen können nur dann wirklich effektiv helfen, wenn wir die Bedürfnisse unseres Kunden kennen. IT kann in diesem Fall einen wertvollen Beitrag zum Erfolg leisten.

Auch in der Gesundheitsbranche ist Zeit oftmals ein wichtiger Faktor. Um Krankheiten wie Krebs besiegen zu können und möglichst vielen Menschen zu helfen,müssen wir schnell sein. Mit entsprechenden Big Data Technologien, in unserem Fall der Big-Data-Appliance PRIMEFLEX for Hadoop, können wir die Analyse für eine zielgerichtete Chemotherapie vorantreiben. Folglich sparen wir das ein, was der Patient manchmal nicht hat: Zeit. Gemeinsam mit unseren Partnern Cloudera und Datameer erzielten wir ein klares Ergebnis: ganze vier Mal schneller liegen die Resultate der Analyse vor. Für die Betroffenen unter Umständen ein lebenswichtiger Faktor, den Dr. Rolf Werner in seiner Keynote besonders betonte.

Potenzial und Risiko liegen in der Digitalisierung dicht beisammen

Wir produzieren permanent Daten und genau dort liegt ein großes Potenzial – und das größte Risiko. Daten helfen uns, unsere Kunden kennen zu lernen. Mit Hilfe einer Cloud-Analytics Plattform können wir auf ihre Bedürfnisse reagieren und so eine Win-Win-Situation für beide Seiten schaffen. Dabei ist es wichtig, die Sicherheit immer im Auge zu behalten – wie beim Bergsteigen. Ohne Absicherung setzen diese Sportler ihr Leben aufs Spiel. Auch in einer digitalen Welt bleibt Sicherheit das oberste Gebot. Was tun wir, wenn digitale Angriffe auf einmal von einem Toaster, Fernseher oder oder gar einem Kinderspielzeug kommen? All diese Dinge gehören schon heute oder in naher Zukunft dem Internet der Dinge an.

Aus all diesen Faktoren ergibt sich ein Fazit, welches sich wie ein roter Faden durch die gesamte Veranstaltung zieht: Wir alle müssen einen Weg zum Gipfel finden. Schritt für Schritt und am besten im Team. Wie eingangs festgehalten: bei schlechter Sicht einfach losmarschieren ist für Dr. Rolf Werner keine Lösung.

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